Warum ...?
Zuerst noch einmal ein herzliches Willkommen auf unserer Page ...
die sich ständig im Ausbau befindet und Euch einen einen kleinen Einblick in unsere Leidenschaft "Spurensuche" bieten soll. Wir distanzieren uns beide ausdrücklich von einer rechten Gesinnung und sind nur Militärhistorisch interessiert. Woher kommt´s? Nun, mag sein dass es viel daran liegt, dass wir das Glück hatten einer Generation anzugehören, deren Großväter noch ihre eigene Geschichte berichten konnten. Waren es anfangs nur "Opas stets wiederkehrende Erzählungen", so wurde es mit zunehmenden Alter immer interessanter und man begann sich mit der Materie 2. Weltkrieg auseinander zu setzen. Ich für meinen Teil entwickelte mich zu einer wahren Leseratte von militärgeschichtlicher Fachliteratur und wollte einfach immer mehr wissen, besonders zu diesem traurigen Kapitel deutscher Geschichte.
Als ich 2005 mit der Arbeit zur Vorgängerhomepage begann, stand ich noch unter den Eindrücken unserer ersten Reise in den Hürtgenwald. Unsere Reise zu den Landungsstränden in der Normandie, einem lange gehegten Wunsch seit ich mich mit der Materie 2. Weltkrieg beschäftige, bestärkte mich sie noch zu erweitern und dieses weitere traurige, aber auch sehr interessante Kapitel unserer Geschichte, mit aufzunehmen. Kurz darauf ging dann die dritte Version unserer Page ins Netz.
Kaum vorstellbar das in diesen wunderschönen und wohl einzigartigen Landschaften so viel Leid über die dort lebenden Menschen, Besatzer und Befreier gekommen ist. Wir wandelten auf den Spuren von Hein Severloh und der Easy-Company von "Band of Brothers". Wir sahen die Orte der Luftlandungen und die Strände der Invasion. Wir reisten in die Wälder bei Bastogne und an die "Drachenzähne" in der Eifel. Ein jedes Haus, ein jeder Bunker, könnte hier seine eigene Geschichte zum Krieg erzählen.
Durch die Arbeit an dieser Page haben wir viele neue Menschen kennenlernen dürfen und auch mit unserem Lieblingsautor, Helmut Konrad von Keugen, verbindet uns mittlerweile ein inniges Verhältnis. So möchten wir es nicht versäumen Herr und Frau Keusgen, sowie Frau Clarissa Röhrs, auf das herzlichste zu grüßen.
An dieser Stelle gehen außerdem Grüße an unsere gewonnenen Freunde in Deutschland, Frankreich, Russland, Belgien und den Vereinigten Staaten.
Diese Seite soll deren Andenken bewahren, die für die Freiheit Europas ihr wichtigstes Gut gaben – Ihr Leben. Sie soll deren Opfer ehren und es nicht vergessen lassen, egal auf welcher Seite sie in diesem Krieg gekämpft haben.
Wer einmal über die Schlachtfelder in der Eifel, Holland, Belgien oder Frankreich gelaufen ist, wird verstehen wie wichtig es ist, zukünftige Generationen vor dem Irrsinn eines Krieges zu bewahren. Wer sich trotz der Schönheit der heutigen Landschaft am Omaha Beach bewusst wird, welche Tragödien sich dort auf amerikanischer und deutscher Seite abgespielt haben, wird verstehen an wen sich diese Homepage richten soll. Wer die Bilder zerstörter Städte wie Düren, Aachen, Caen oder St. Lo vor Augen hat, weiß das Opfer auch Zivilisten sind und wird den Sinn dieser Seiten erkennen.
Wer schon einmal vor diesen unendlichen Gräberreihen gestanden ist wird verstehen was hinter den nackten Zahlen steht. Ein Mensch, seine Frau, Kinder, die Eltern und Freunde. Jedes Kreuz, jeder Stein, steht für die persönliche, oftmals leider viel zu kurze Lebensgeschichte eines Menschen. Eigentlich sollte dieser Anblick Abschreckung genug sein, doch überall auf unserer Welt werden weiter Kriege geführt und Menschen müssen sterben. An dieser Stelle eine Bitte an unsere Besucher. Unterstützt bitte die wichtige Arbeit des Volksbund Deutscher Kriegsgräber. Schon eine kleine Spende kann dazu beitragen die Grabstätten der vielen Opfer zu erhalten, oder gar einen noch immer vermissten Soldaten zu bergen.
Die Ansprache eines deutschen Generals an seine Männer, kurz nach der Kapitulation Deutschlands und vor dem Weg in amerikanische Kriegsgefangenschaft, ist für uns einer der ergreifendsten Szenen in der Serie Band of Brothers. Sagen diese Worte doch viel über das Soldatenleben aller Seiten aus. Ein Leben das in den meisten Fällen nicht von Mordlust oder Hass, sondern von Angst, Überlebenswillen und Kameradschaft bestimmt war. Alle, egal für welche Seite sie in den Krieg zogen, wollten eigentlich nur Eines ...
Ihre Heimat wieder sehen.
Aktiv gegen das Vergessen aller Opfer
und zur Mahnung an künftige Generationen!
Euer Alex mit Melanie