Spurensuche

kann sehr interessant sein, doch sollte sich diese ausschließlich auf die Oberfläche des Bodens konzentrieren.

Wer meint er müsse hier "sondeln" oder gar graben um etwas zu finden, der spielt mit seinem und dem Leben seiner Begleiter!

Noch heute werden die Gebeine gefallener Soldaten aus dem Boden des einstigen Schlachtfeldes geborgen. Auch der Kampfmittelräumdienst hat noch einiges zu tun, bis der Hürtgenwald geräumt ist: Mindestens 2,3 Millionen Tellerminen und über 4 Millionen sonstiger Explosivmittel werden im Gebiet rund um Hürtgen, Schmidt, Monschau und die Kall vermutet.

Falls Ihr derartiges entdecken solltet, lasst es liegen, berührt es auf keinen Fall, markiert die Fundstelle und verständigt sofort die Polizei.


Denkt auch an die richtige Ausrüstung für Eure Exkursion.

Eine Taschenlampe sollte zur Grundausstattung gehören, ansonsten sieht man in den Bunkern gar nichts und riskiert schwere Kopfverletzungen.

Auch das Schuhwerk sollte dafür geeignet sein. Die Eingänge zu den Bunkern sind sehr oft glitschig!

Wetterfeste Kleidung sollte ebenso vorhanden sein. Das Wetter in der Eifel schlägt schnell um. Eine Erfahrung die nicht nur die Soldaten im Jahre 1944 machen mussten, sondern auch wir. Da scheint die Sonne und 5 Minuten später fällt schon Regen.

Denkt auch an etwas Trinkbares und eine Brotzeit. Es ist immer wieder überraschend wie schnell die Zeit vergeht, wenn man starr auf den Boden schauend, durch das Unterholz stapft.

Und noch eines, lieber Spurensucher - ein Mittel gegen Zecken sollte in Eurem Gepäck nicht fehlen. Auch eine Zeckenschutzimpfung im Vorfeld empfiehlt sich und die Mitnahme einer Zeckenzange zum Entfernen der kleinen, immer gefährlicher werdenden, Plagegeister.

Viel Spaß bei der sicheren Spurensuche !