Einige  Orte der Luftlandeoperationen am D-Day

Pegasus Bridge   St. Mere Eglise   La Fiere   Auf den Spuren von "Band of Brothers"   Angoville au Plain

Zwischen 22 und 24 Uhr starteten die etwa 1.300 Transportmaschinen und Lastensegler der alliierten Luftlandedivisionen. Die ersten Markierungstrupps für die Landezonen der nachfolgenden Fallschirmjäger und Lastensegler sprangen zwischen 0 und 0.20 Uhr über der Normandie ab. Eine Stunde später landete der Großteil der Luftlandedivisionen. Aufgrund der immer noch dichten Bewölkung über der Normandie und des stark einsetzenden Flak-Feuers der Deutschen hatten vor allem die amerikanischen Piloten der Transportmaschinen Probleme, die Flugverbände zusammenzuhalten. Die Fallschirmjäger verstreuten sich über ein sehr großes Gebiet.  

In der Dunkelheit irrten die Soldaten herum und versuchten ihre Einheiten zu finden und ihre Ziele (Brücken, Kreuzungen und kleine Städte, die erobert werden sollten) zu erreichen. Viele der schwer bepackten Soldaten ertranken in den, von deutschen Truppen im Vorfeld künstlich überschwemmten, Feldern. Die allgemeine Verwirrung war bei den Deutschen, ebenso wie bei den Alliierten, groß. In diesen Nachtstunden gab es noch keine großen Gefechte. Nur hier und da wurde um kleinere Ortschaften gekämpft und kleine Stoßtrupps der beiden Seiten beschossen sich gegenseitig.

Wer schon einmal die normannische Bocage-Landschaft gesehen hat, kann sich vorstellen wie schwer es für die Fallschirmjäger war, sich zu orientieren. Teils bis zu 4 Meter hohe, fast nicht durchdringbare Hecken, bestimmen die Landschaft der ehemaligen Landezonen. Wenn man sie sieht, kann man ansatzweise verstehen mit welchen Ängsten und Anstrengungen die Luftlandetruppen in diesen ersten Stunden der Operation Overlord zu kämpfen hatten. Nachts, allein in  unbekanntem Gelände ...