Weitere Gedenkstätten- und Steine im Hürtgenwald
Gedenkkreuz bei der Kirche von Schmidt (hergestellt aus Granatsplittern)
Gedenkkreuz an der "Heartbreak-Crossroad" (Nähe Parkplatz Wahlerscheid)
Heartbreak-Crossroad" 1944
und im Herbst 2008 an gleicher Stelle
Vom Parkplatz Wahlerscheid (B 258) in Richtung Kreuzung gehen. Nach etwa 50 Meter geht rechts ein Waldweg ab, der zu einem Antennenmast führt. Nach etwa 30 Meter steht das Kreuz auf der linken Seite.
Gedenktafel an der Mestrenger Mühle. Denn auch nach dem Krieg forderte der Hürtgenwald seine Opfer.
Gedenkkreuz in Vossenack (ebenfalls aus Granatsplitter hergestellt) am Beginn des Kall-Trails.
Mahnmal der Windhund-Division (direkt am Soldatenfriedhof Vossenack)
Die ganze Anlage, einschließlich der von der Bildhauerin Frau Dr. Suckow, Bonn geschaffene Doppelfigur aus Bronze, wurde 1966 aus Spenden der ehemaligen Mitgliedern der Division finanziert. Das Grundstück wurde zu günstigen Bedingungen von der damaligen Gemeinde Vossenack angekauft. Deren Bürgermeister, Baptist Palm, war Mitglied der 116. Pz.-Division und kämpfte selbst in seinem Heimatort. Er hat durch Engagement und persönlichen Einsatz einen erheblichen Anteil am Zustandekommen des „Ehrenmals für unsere gefallenen und vermissten Kameraden, ein Mahnmal für die Überlebenden Frieden zu halten“, so „Der Windhund“ vom Sept. 1966. Am Volkstrauertag, am 13. Nov. 1966 wurde es feierlich eingeweiht.
In einem Bunker in Isweiler in der Nähe von Nörvenich (ehem. Gefechtstand - Bunker Typ K - Luftverteidigungszone West) wurde in einem Raum eine Gedenktafel aufgestellt, die an 40 Jugendliche erinnert, die im September 1944 ums Leben kamen. Die Jungen wurden ausnahmslos aus der Hitler-Jugend heraus zu Schanzarbeiten herangezogen, und stammten alle aus umliegenden Ortschaften. Am 28.09.1944 erfolgte ein Fliegerangriff auf das Barackenlager „In der Hardt“, in denen die HJ-Jungen untergebracht waren. Die Aufschrift auf der Tafel lautet: „Die 40 toten Jugendlichen von Nörvenich | 28. September 1944“. An den Wänden des Bunkerraumes hängen die meisten Grabkreuze der 40 Unglücksopfer, die auf den jeweiligen Friedhöfen im Kreisgebiet beigesetzt wurden.
Quelle: ehrenmale-kreis-dueren.de