Kraftwerk Heimbach
Hier konnten die deutschen Truppen noch einmal einen Erfolg gegen den übermächtigen Feind verbuchen.
Deutschen Sprengkommandos gelang es eines der Grundablasrohre, sowie die Druckleitung die von der Urftalsperre zum Kraftwerk Heimbach verlief, zu sprengen. Urftsee und Rurtalsperre führten zu diesem Zeitpunkt (Schneeschmelze) viel Wasser. Als Folge der Sprengung stieg der Wasserspiegel um rund einen Meter und flutete die umliegenden Auen.
Ursprünglich sollte in diesem Gebiet eine allierte Offensive über die Rur starten, was aufgrund der Überschwemmungen um 14 Tage verschoben werden musste. Das Ziel der amerikanischen Truppen, die Überflutung des Rurtales zu verhindern, konnte nun trotz schwerer Verluste nicht mehr erreicht werden und dieser Umstand forderte leider noch mehr Opfer auf beiden Seiten.