Ochsenkopf / Peterberg

Dank der Konejung-Stiftung jetzt ausgeschildert
Dank der Konejung-Stiftung jetzt ausgeschildert

 

Ein Gebiet voller Kriegsnarben und deutlicher Spuren der  Kämpfe in diesem Gebiet.

An den Bunker am Parkplatz Ochsenkopf erinnern nur noch einige Betonbrocken, einen relativ gut erhaltenen - aber nicht begehbaren Bunker, findet man aber gleich in der Nähe (den Kiesweg entlang, nach etwa 200 Meter links einem Trampelpfad folgen, nach ca. 100 Meter erreicht man ihn).

 

 

 

 

Im Oktober 2010
Im Oktober 2010
Im Oktober 2010
Im Oktober 2010
Im Oktober 2010
Im Oktober 2010
Stellungsreste am Parkplatz Ochsenkopf
Stellungsreste am Parkplatz Ochsenkopf
Weg zu den Gedenksteinen
Weg zu den Gedenksteinen
Die amerikanischen Soldaten nannten ihn "Hänsel und Gretel- Wald"
Die amerikanischen Soldaten nannten ihn "Hänsel und Gretel- Wald"

 

Oberhalb des Parkplatzes zeugen im dichten Wald, zahlreiche Laufgräben und Stellungslöcher von den schweren Kämpfen in diesem Gebiet.

Weiter ging es auf den Peterberg (einfach den Weg in den Wald auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Parkplatz Ochsenkopf nehmen). Der Weg steigt langsam aber stetig an und schon nach einigen hundert Metern stößt man auf zwei Gedenksteine. Sie erinnern an hier gefallene und später geborgene Soldaten.

In unmittelbarer Nähe findet man dann auch einen weiteren Bunker, bei dessen Erstürmung wohl diese Soldaten ihr Leben lassen mussten.

Auch auf der gegenüberliegenden Seite sind Reste eines Bunkers zu finden, dessen Betonteile durch eine gewaltige Sprengung weit verstreut liegen.

Ferner natürlich wie überall im Hürtgenwald - Granattrichter, Schützen- und Deckungslöcher, sowie Reste von Mörser- und Ari-Stellungen. Etwas abseits des Weges (Lichtung mit Jägersteig), einen Wiesenweg nehmend, erreicht man mehrere Pak-Garagen.

 

 

Unweit des bereits vorhandenen Gedenksteines für drei im Jahre 1976 entdeckte gefallene Soldaten fand man im Jahre 2000 die Gebeine des Amerikaners Robert Cahow. Er gehörte der 78th Infantry Division (311th Regiment / K Company)an und befand sich mit fehlendem Kopf in einem verschütteten Schützenloch; vor sich noch seine scharfe Werfer- sowie Infanterie-Munition. Er war am 13. Dezember 1944 zu Tode gekommen. Aufgrund seiner noch lesbaren Erkennungsmarke konnte er identifiziert werden.

Am 04. Juni 2001 wurde an seiner Fundstelle in Gegenwart u.a. von US-Veteranen, eines Militärgeistlichen, amerikanischen Medienvertretern und Vertretern verschiedener deutscher Institutionen ein Gedenkstein für diesen toten Soldaten eingeweiht.

 

Im Mai 2010 hatten wir das Vergnügen mit Achim Konejung einmal ganz privat dieses Kampfgelände zu begehen.

 

Es war eine interessante und lehrreiche Wanderung. An dieser Stelle ganz herzliche Grüße in die Eifel und nochmals Dankeschön.

"Eifelpanther Alma"
"Eifelpanther Alma"

 

 

 

Robert Cahow

Im Oktober 2010
Im Oktober 2010
2010 neu errichtet
2010 neu errichtet

 

 

 

Nur ein Stein ... nur ein Name, doch jeder Name steht für das Leben eines Menschen.

In diesem Falle ist es Robert Cahow ...

 

 

 

Ruhe in Frieden – Rest in Peace

 

Sein Grab in der Heimat
Sein Grab in der Heimat