James P. Connell
James P. Connell ist als Sohn irischer Immigranten in Boston aufgewachsen. Er hat im Alter von 29 geheiratet und ein wenige Monate altes Mädchen adoptiert. Seine Frau starb leider nur wenige Monate später an einem Schlaganfall.
Daraufhin gab er das kleine Mädchen in die Hände seiner Mutter und trat erneut einen Freiwilligendienst bei der Armee an. Seine Familie konnte diesen Entschluss nicht nachvollziehen und vermutete eine Art Todessehnsucht.
Er wurde dem 745th Tank Battalion, Company A, 1. Platoon zugeteilt, dass der 1. Infantry-Divison „Big Red One“ angehört.
Er landete am 06. Juni 1944 am Omaha Beach und kämpfte sich seinen Weg durch Frankreich, Belgien und Deutschland.
Regelmäßig schickte er Fotos, Briefe und ein paar Dollar in die Heimat. In einem Brief erzählte er stolz, dass er zum Obergefreiten befördert wurde. Jedoch wurde er schnell wieder zum Gefreiten degradiert, weil in eine Schlägerei mit einem anderen Soldaten verwickelt war. Zu einem späteren Zeitpunkt bekam er im Kampf seine Beförderung zum Obergefreiten zurück.
Seine Briefe waren in der Regel optimistisch, außer derer die er aus dem Hürtgenwald nach Hause schickte. Einer der Briefe war an einer Ecke blutbeschmiert und er hat offensichtlich Heimweh nach seiner Familie und seiner Tochter. Er schrieb: “Ich bin froh, dass ihr alle sicher seid und nicht in diesem abscheulichen Krieg, ich mache hier meine Arbeit und bin stolz darauf. … Ich kenne einige Leute hier die in ihren Briefen nach Hause beschreiben was sie hier tun, aber ich hoffe ihr versteht, dass wenn ich nach Hause komme, lieber nicht darüber sprechen möchte. Ich bin glücklich dass ihr alle sicher seid und nicht hier.“ Er sagte seiner Mutter er sei nun ein guter Sohn und bereitet ihr nun keinen Kummer mehr wie er es früher getan hat, das ist ihm nun klar geworden. Wenn er nach Hause kommt würde er ihr und seiner Tochter ein Haus kaufen und sie wäre stolz auf ihn.
James P. Connell fiel am 26.März 1945 am Ufer des Rhein bei einem Panzergefecht mit deutschen Truppen. Er war bei seinem manövrierunfähigen Panzer geblieben um das Feuer der angreifenden Panzer zu erwidernd. Dafür wurde er posthum mit dem „Purple Heart“ ausgezeichnet.
Rest in Peace


