DVD/Video

 

 

Thema D-Day

Die schicksalhafte Begegnung zweier Männer steht für den Wahnsinn des Krieges: Am 6. Juni 1944 standen sich der deutsche Schütze Heinrich Severloh, damals 21, und der Amerikaner David Silva, damals 19, am Strand von Omaha Beach als Feinde gegenüber. Severlohs Befehl lautete, den Strandabschnitt gegen die alliierten Truppen zu verteidigen. Der deutsche Soldat schoss sieben Stunden lang auf die Angreifer. Mit insgesamt 12.000 Schuss aus seinem MG soll er nicht weniger als 2.500 Mann getroffen haben und tötete vermutlich als einzelner Soldat mehr Menschen als jeder andere. David überlebte schwer verletzt. 60 Jahre nach dem Massaker treffen sich die Todfeinde von einst wieder - am Strand von Omaha Beach. SPIEGEL TV-Autor Alexander Czogalla hat die beiden Veteranen auf ihrer Reise in die Vergangenheit begleitet. Neben den Originalschauplätzen zeigt die Dokumentation auch zum Teil unveröffentlichtes Archivmaterial von jenem Tag der Entscheidung in der Normandie, den die Amerikaner D-Day nennen.

 

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Thema Hürtgenwald

Zum ersten Mal seit den Kämpfen vor über sechzig Jahren hat sich nun ein Filmteam zur Aufgabe gestellt, den Mythen und Legenden auf den Grund zu gehen und die wahren Hintergründe dieser "vergessenen Schlacht" zu erforschen. Nach jahrelangen Recherchen gelang es, einige der noch lebenden Veteranen in Deutschland und den Vereinigten Staaten zu interviewen. Bisher nie gezeigte Film- Aufnahmen aus den US National Archives sowie aus privaten Archiven sind eindrücklich Zeugnisse des Krieges, dessen Spuren noch heute in den Wäldern sichtbar sind.

 

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Die Serie beginnt mit der Grundausbildung der Easy Company in den USA, schildert u. a. die Landung in der Normandie am D-Day, die Schlacht in den Ardennen, die Entdeckung eines Konzentrationslagers und endet schließlich mit der Besetzung von Hitlers Hauptquartier in Berchtesgaden und dem Einmarsch im österreichischen Zell am See sowie dem dortigen Verweilen bis zum Kriegsende.

 

Die Serie zeigt die Kriegsszenen ähnlich drastisch wie der Film Der Soldat James Ryan, versucht aber ein psychologisch komplexeres Bild der Soldaten und ihrer Situation zu zeichnen und ist um eine differenzierte Darstellung der Handlungen der Kriegsgegner bemüht. So wird u. a. die Rache von Niederländern an Kollaborateuren, die Ermordung von deutschen Kriegsgefangenen durch französische und amerikanische Soldaten, deren Diebstahl von Wertgegenständen sowie die Erschießung eines mutmaßlichen KZ-Kommandanten ohne Gerichtsverhandlung gezeigt.

 

Jede Folge außer der letzten wird mit in der Gegenwart aufgenommenen Kommentaren von Veteranen der Easy Company eingeleitet; die zehnte und letzte Folge schließt mit solchen Kommentaren die Serie ab.

Die Serie wurde vielfach ausgezeichnet. Sie war 2002 für 19 Emmys nominiert, was für eine Serie, die nur in einem Jahr nominiert werden konnte, ein Novum darstellte. Gewonnen wurden sechs Auszeichnungen, darunter für die beste Miniserie. In derselben Kategorie erhielt die Serie – neben Nominierungen für die Schauspieler Damian Lewis und Ron Livingston – auch einen Golden Globe 2002. Die Serie erhielt außerdem den PGA Golden Laurel Award 2002 für die besten Produzenten des Jahres (Tom Hanks, Steven Spielberg und Tony To).

 

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