Mortain

 

 

Ein letztes Mal formierten sich die deutschen Truppen zu einer Gegenoffensive in Frankreich. Im Rahmen der Operation "Lüttich" soll der stetige Vormarsch amerikanischer Truppen zurückgeschlagen werden.

 

In der Nacht vom 6. auf 7. August 1944 werden die amerikanischen Linien, durch die 5. Deutsche Panzerarmee mit 6 Divisionen und etwa 400 Panzern, angegriffen und überrannt.

 

Die 2. SS-Panzerdivion erobert dabei die Stadt Mortain und bricht auf 10 Kilometer Tiefe in den amerikanischen Raum.

 

Als sich gegen Mittag der Nebel hebt, können endlich alliierte Flugzeuge in den Kampf eingreifen. Die Wende für die amerikanischen Truppen und zugleich das Todesurteil für unzählige deutsche Soldaten.

 

Jagdbomber vom Typ Hawker "Typhoon" mit ihren gefürchteten Raketen verwandeln die Wiesen und Straßen um Mortain in ein blutiges Schlachtfeld. 90 deutsche Panzer und 200 andere Fahrzeuge werden allein binnen weniger Minuten vernichtet.

 

 

 

Quelle: US National Archives Quelle: US National Archives
Der Ort im Oktober 2009 Der Ort im Oktober 2009

 

 

Quelle: US National Archives Quelle: US National Archives

 

 

Im Nachbarort Juvigny-le-Tetre (Quelle: US National Archives) Im Nachbarort Juvigny-le-Tetre (Quelle: US National Archives)
Im Oktober 2009 Im Oktober 2009

 

 

Juvigny-le-Tetre im Oktober 2009 Juvigny-le-Tetre im Oktober 2009

 

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Die deutsche Verbände ziehen sich zurück, Hitler befiehlt aber am nächsten Tag erneut anzugreifen. Um diesen erneuten Vorstoss zuvor zu kommen, greift das II. kanadische Korps im Rahmen der Operation "Totalize" mit starker Bomberunterstützung aus Caen in Richtung Falaise an. Hierbei wird die 89. deutsche Infanteriedivision überrannt, die 12. SS-Panzerdivision kann aber mit ihren verbliebenen 50 Panzern den Vorstoß aufhalten.

 

In Mortain selbst kommt es erneut zu blutigen Kämpfen. Auf dem "Hang 314" leistet ein eingeschlossenes amerikanisches Bataillon tagelang erbitterten Widerstand.

 

Nach schweren Verlusten und mittlerweile völlig in Verteidigungspositionen gedrängt, befiehlt Generalfeldmarschall Kluge, ohne Hitlers Genehmigung abzuwarten, eigenmächtig den Rückzug. Dies bedeutete die Rettung unzähliger Menschenleben auf allen Seiten.

 

   

Zurück blieben die Spuren der Kämpfe ...

 

Quelle: Gerard Bourel Quelle: Gerard Bourel
Quelle: Gerard Bourel Quelle: Gerard Bourel
Quelle: Gerard Bourel Quelle: Gerard Bourel
Quelle: Gerard Bourel Quelle: Gerard Bourel
Quelle: Gerard Bourel Quelle: Gerard Bourel

 

 

 

Barenton

 

 

Im Juni 1944 - Quelle: US National Archives Im Juni 1944 - Quelle: US National Archives
Im Oktober 2009 Im Oktober 2009

 

 

Ort eines deutschen Massakers an Zivilisten in der Nähe von Barenton Ort eines deutschen Massakers an Zivilisten in der Nähe von Barenton