Saint-Lo

 

Saint-Lo galt nach Ansicht der Alliierten  als eine Schlüsselstellung der deutschen Truppen. Aus diesem Grund sollte die Stadt im Zuge des D-Day bombardiert werden um sie für den Feind unpassierbar zu machen. Der Flugblattabwurf durch amerikanische Lufteinheiten zur Warnung der Bevölkerung gelang aber leider nicht.

 

In der Nacht vom 6. auf den 7. Juni wurde die Stadt durch Bomber fast total zerstört. Erst am 29. Juni griff die 29. US-Division, deren Vordringen durch das umliegende unwegsame Gelände behindert worden war, an.

 

Bis zum 24. Juli gab es noch Straßenschlachten, dann war der Kampf um die Stadt, von der etwa 95 % zerstört war, beendet.

 

Vorschläge, die Stadt so zu belassen und wenige Kilometer weiter eine neue zu errichten, stießen auf Ablehnung bei Bevölkerung und Behörden.

 

Nach und nach wurde sie wieder aufgebaut, deutsche Kriegsgefangene mussten dabei mithelfen.

 


Das zerstörte Saint-Lo im Juni 1944

 

 

 

 

Saint-Lo Heute

 

 

 

 

 

 

Gedenkstätte Major Howie

 

 

Der amerikanische Major Thomas D. Howie kam bei den Kämpfen um Saint-Lo am 17.07.1944 ums Leben. Er wurde auf den Ruinen der Kirche von Saint-Lo aufgebahrt.


Quelle: US National Archives Quelle: US National Archives

 

 

 

 

 

Schlachtfeld Friedhof

 

 

Hart umkämpft war der Friedhof von Saint-Lo. Fast jede Grabstelle ist von den Kämpfen gezeichnet.

 


In dieser Familiengruft hatte das 115. Infanterieregiment der 29. amerikanischen Infanteriedivision ihren Kommandostand In dieser Familiengruft hatte das 115. Infanterieregiment der 29. amerikanischen Infanteriedivision ihren Kommandostand

 

 

 

Quelle: US National Archives Quelle: US National Archives

 

 

 

In der Nähe von Saint-Lo kam am 25. Juli 1944 General Lesley J. McNair ums Leben. Während der Operation Cobra kam es zu einem fehldirigierten Bombenangriff von B-17-Maschinen der 8. alliierten Luftflotte. Bei diesem Angriff wurde McNair getötet. Er war der ranghöchste US-General, der während des Zweiten Weltkriegs in Europa fiel.