Villers Bocage
Am 10. Juni 1944 versuchte die 7. brit. Panzerdivision leicht westlich von Caen hinter der 50. brit. Division durchzubrechen. Die Briten hatten eine Lücke in der deutschen Verteidigung zwischen Caumont und Villers-Bocage erspäht und sofort die 7. Panzerdivision in Marsch gesetzt. Am Morgen des 13. Juni fuhren britische Panzer in Villers-Bocage ein. Zur gleichen Zeit befand sich aber auch Michael Wittmann, Kommandant der 2. Kompanie der schweren SS Panzerabteilung 101, ebenfalls mit vier Tiger-Panzern und einem Panzerkampfwagen im Dorf. Wittmann selbst traf auf vier britische Cromwell Panzer, die ins Dorf fuhren. In einem nur kurzen Gefecht zerstörte er alle vier Panzer des Gegners.
Wittmann schloss sich dann den anderen Tigern an und gemeinsam griffen sie eine komplette britische Panzerkolonne der 22. Panzerbrigade an. Während er ruhig an der Seite der Kolonne entlang fuhr, schaltete Wittmann 23 weitere britische Panzer aus kürzester Distanz aus. Dazu kamen noch eine ähnliche Anzahl von Halbkettenfahrzeugen und leicht gepanzerten Fahrzeugen. Die Geschosse der Briten prallten sogar aus nächster Nähe von der massiven Panzerung der Tiger ab.
Von dieser Straße bog Wittmann nach Rechts ein und begann mit dem Beschuss
Quelle: Deutsches Bundesarchiv für Wikimedia
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Die Straße im September 2009
Nach diesem Vorfall rückten andere deutsche Panzerverbände auf Villers-Bocage zu, verloren aber gegen die nun besser vorbereiteten Alliierten einige ihrer Tiger-Panzer. Auch Wittmann musste dabei seinen Panzer aufgeben. Eine Pak schoss seinem Tiger eine Kette ab. Wittmann und seine Besatzung treffen am Nachmittag zu Fuß wieder bei ihrer Einheit ein. Gegen Abend zogen sich die Alliierten zurück und überließen den größtenteils zerstörten Ort der deutschen Wehrmacht. Auf deutscher Seite gingen während dieses Gefechts 10 von 25 Panzern, den Alliierten 30 Panzer und mehr als 30 leicht gepanzerte Fahrzeuge von insgesamt 200 verloren.
Quelle: Deutsches Bundesarchiv für Wikimedia
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Der gleiche Ort im September 2009
Quelle: Deutsches Bundesarchiv für Wikimedia
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Quelle: Unbekannt
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Die gleiche Stelle im September 2009
Wittmann und die Besatzung, die er an diesem Tag hatte, fielen am 8. August 1944 zwischen Saint-Aignan-de-Cramesnil und Cintheaux, auf der Straße von Caen nach Falaise. An diesem Tag führte Michael Wittmann einige Tiger zum Angriff gegen amerikanische Stellungen bei Cintheaux. Nach einem Fernduell mit einigen Feindpanzern fuhr Wittmann, aus allen Rohren feuernd, einem in der Flanke auftauchenden Sherman-Rudel des 1. Nordhampshire Garderegiments entgegen. Dann verloren ihn die anderen Tiger-Kommandanten aus den Augen. Als er sich am Abend des Tages noch immer nicht zurückgemeldet hatte, schickte die Division einen Suchtrupp los.
Man fand Wittmanns Tiger inmitten einer Reihe ausgebrannter Feindpanzer. Er war nach einem kurzen Feuergefecht mit den britischen Shermans weiter nach Norden vorgestoßen und nach Überquerung einer Hügelkette mitten in eine feindliche Übermacht hineingefahren.Von drei Seiten eingeschlossen, wurde sein Tiger nach heftiger Gegenwehr schließlich völlig zusammengeschossen! Kein Mitglied der hochdekorierten Besatzung überlebte diesen Einsatz. Einige seiner Kameraden meinten später, dass der Tiger vorher oder nachher auch noch von einer mit Bordraketen bestückten "Typhoon" (brit. Jagdbomber) angegriffen worden sein könnte. Wittmann wurde an dieser Straße auch zu Grabe getragen. 1983 wurden die sterblichen Überreste dann auf dem Soldatenfriedhof bei La Cambe (55 km nordwestlich von Caen) beigesetzt.
Noyers Bocage
Ganz in der Nähe von Villers Bocage findet ihr dieses Denkmal. Einfach von Villers Bocage in Richtung Caen auf der N45 fahren. Nach ca. 3 Kilometer findet Ihr es auf der linken Seite.