Die Brücke am Merderet - La Fiere
Der amerikanische Leutnant James M. Gavin landete am D-Day mit einigen anderen Fallschirmjägern westlich des Flusses Merderet auf Sumpfgelände, wobei viele der Fallschirmjäger ertranken. Die Deutschen Truppen hatten die umliegenden Felder unter Wasser gesetzt. Eine tödliche Falle für die schwerbepackten Soldaten der Luftlandtruppen, die von ihrer mitgeführten Ausrüstung unter Wasser gezogen wurden und einen einsamen Tod sterben mussten, ohne auch nur einen einzigen Schuss abgegeben zu haben.
Ein häufiges Bild - Ertrunkener Fallschirmjäger (Quelle: US National Archives)
Leutnant Gavin sammelte dort eine hundert Mann starke Einheit, mit der es ihm gelang, das kleine Dorf "La Fiere" zu halten, das daraufhin der Außenposten von St. Mere Eglise wurde. Vier Tage hinderten Gavin und seine Männer, kaum ausgerüstet mit panzerbrechenden Waffen, die deutschen Truppen und Panzer daran die Brücke zu überqueren.
Bei unserem Besuch im September 2009 hatten wir das große Glück die Besitzerin des Anwesens zu treffen und durften einen Blick ins Innere des Hauses werfen.
Nun gibt es auch eine Möglichkeit dort zu übernachten. Vivian und Rudolphe Roger haben aus dem Haus eine wunderschöne und liebevolle Pension mit kleinem Privatmuseum gemacht. Wir haben uns alle Zimmer anschauen können und sind begeistert.
Weitere Informationen findet ihr hier:
email: vivian@lafiere.com
Vivian und Rudolphe freuen sich auf euren Besuch!
Direkt am Denkmal "Iron Mike" findet ihr eine Übersichtskarte über das dortige Kampfgelände, sowie mehrere Gedenkplatten.
An der Straße in Richtung St. Mere Eglise soll sich noch das alte Stellungsloch von Leutnant Gavin befinden. Wir bezweifeln dies allerdings und wurden in unserer Meinung von einem amerikanischen Veteranen bestätigt.
La Fiere im Winter 2010
Weitere Informationen:
Ihr erreicht "La Fiere" wie folgt:
Von St. Mere Eglise auf der D15 in Richtung Cauquigny fahren. Rechts vor der Brücke ist direkt am Denkmal ein großer Parkplatz.










































