Mont-de-Huisnes
Einen Kilometer nördlich von Huisnes-sur-Mer liegt auf einem 30 Meter hohen Hügel die
deutsche Kriegsgräberstätte Mont- de Huisnes. Sie liegt im Blickfeld des Monts St . Michel, eines der großartigsten Baudenkmäler Frankreichs. 11956 Gefallene haben hier ihre letzte Ruhe
gefunden.
Nicht weit von hier, bei Avranches, gelang während der Kämpfe an der Invasionfront am 30.7.1944 den Amerikanern der entscheiden de Durchbruch durch die deutsche Abwehrfront.
Mont-de-Huisnes ist der einzige deutsche Gruftbau in Frankreich. Hier sind die Toten bestattet, die der Umbettungsdienst des Volsbundes 1961 aus den Départements Morbihan,Ille et Vilaine,Mayenne, Sarthe, Loir et Cher, Indre et Loire, Vienne und Indre und von den Kanalinseln Guernesey, Jersey, Alderney und Sark, mit Ausnahme der Toten des Friedhofes Fort-George in St Peter auf der der Insel Guernesey, umgebettet hat. Die Gruftanlage ist ein kreisrunder, zweigeschossiger Bau von etwa 47 Meter Durchmesser. An seiner Innenfront sind im Erd-und Obergeschoß je ein offener Ungang angeordnet, hinter dem sich in jedem Stockwerk 34 Grufträume befinden. In jeder dieser Grüfte ruhen 180 Tote. Die Namen der Toten sind jeweils auf einer Bronzetafel angebracht. In der Mitte des mit Rasen bedeckten Innenhofes ragt ein Hochkreuz empor. Die Gedenkstätte wurde am 14.September 1963 eingeweiht.