Herbst 2008
Und wieder ging es los
... Unsere vierte Reise in den Hürtgenwald.
Zusammen mit meiner Freundin Melanie ging es vom 25.09.08 bis 29.09.08 in Richtung Eifel. Um 10.00 Uhr erreichten wir
unsere Talschenke in Simonskall, dann das obligatorische Kölsch und auf in den Wald ...
Erster Tag:
Erkundung im Wehebachtal und Suche nach dem McArthur Baum. Dank GPS-Gerät wurde besagter Baum auch schnell gefunden. Dieser Baum trägt eine Einritzung, die „der erste Amerikaner im Hürtgenwald“
hinterlassen hat. Er gehörte zum 1.Btl. des 39.US.Inf.Reg. der 9.US.Inf.Div. Dessen Kommandeur, Oberst Thompson, war am 19. Sept. 1944 mit seinen Leuten mit dem Auftrag in Zweifall aufgebrochen,
Hürtgen und wenn möglich Kleinhau zu erreichen. Dort sollte er die Straßenverbindung nach Düren sichern und gleichzeitig eine Verbindung zu dem Schwesterregiment (47.) herstellen, welches schon in
Schevenhütte war. Vor ihnen war noch niemand in die Richtung der heutigen Gemeinde Hürtgenwald vorgedrungen.
Zweiter Tag:
Nach einem kleinen Zwischenstopp an der "Heartbreak Crossroad" ging es los in Richtung Belgien. Erstes Ziel war das Kampfgelände am Hasselpath.
Danach ging es weiter nach Malmedy und zu unserem ersten Museumsbesuch, weiter dann in Richtung Bastogne auf den Spuren der "Band of Brothers".
Dritter Tag:
Wieder einmal zum Ehrenfriedhof Hürtgen, der immer wieder sehr ergreifend ist. Im Anschluss auf den Spuren des Schriftstellers Ernest Hemingway im Bereich Kleinhau und Großhau. An dieser Stelle sei die Kartensammlung "Historisch-Literarische Wanderwege" empfohlen. Gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro zu erhalten bei der Gemeinde Hürtgenwald oder im "Haus des Gastes" in Simonskall.
Selbstverständlich aber auch im Hotel Talschenke. Diese Sammlung beinhaltet 6 Rundwanderwege im Bereich Hürtgenwald mit militärhistorischem Inhalt. Zum Abschluss noch eine Wanderung zu "Five Points", einer stark umkämpften Waldkreuzung bei Hürtgen. Weitere Ziele waren der Rursee, Heimbach und der Kalltrail, verbunden mit einer Rast in der Mestrenger Mühle.
Vierter Tag:
Es ging zum Fort Eben-Emael, zur
Höckerlinie, zum amerikanischen Friedhof Henri-Chapelle und La Gleize. Und natürlich wie immer auf belgischer Seite - in eine der vielen leckeren Fritterien am
Wegesrand.
Letzter Tag:
Nach einer Besichtigung des Sanitätsbunker in Simonskall ging es zur Ordensburg Vogelsang. Im Anschluss noch ein Besuch auf dem Soldatenfriedhof Vossenack.